 
Ist tatsächlich jeder immergrüne Nadelbaum eine „Tanne“
?
Nein! Nur weil
auch sie im Winter grüne Nadeln tragen und alle zu Weihnachten
oft als
„Tannenbäume“ angeboten, werden sind weder Fichten
noch Douglasien botanisch „Tannen“.
Die Weiß-Tanne ( botanisch Abies alba Mill. ) aber ist
wirklich eine „Tanne“.
Woran erkennt man eine Weiß-Tanne
– was ist für sie charakteristisch?
Der junge Baum ist gleichmäßig wie ein
Kegel – der alte hat oft eine „Storchennest-Krone.
Die Nadeln sind flach und weich. Die Zapfen stehen, sie hängen
nicht.
Die weiß-graue Borke ist namensgebend - ist sie es?
Habitus
- Typisch ist ihr Habitus, ihr Erscheinungsbild. Der junge Baum wächst
gleichmäßig
mit einem dominierenden Wipfeltrieb. Die ideale Weihnachtsbaumform!!
Bleibt das auch noch bei alten Weiß-Tannen so? mehr
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Borke
- Der Name Weiß-Tanne ist vermutlich auf die helle, weiß-graue
Borke älterer Tannen
zurückzuführen. Sie ist zunächst glatt. Im Alter wird
sie schuppig mit zahlreichen Harzblasen.
Alter und Größe - Höchstalter liegen um 500 bis
600 Jahre.
Sie erreicht einen Stammdurchmesser von 2 m höchstens 3 m. Und
die dicksten und höchsten Tannen?
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Nadeln
- Die Nadeln sind 1 cm bis 4 cm lang, weich und an der Spitze stumpf.
An der Oberseite
sind sie dunkelgrün, auf der Unterseite haben sie zwei helle Streifen.
Und wie sitzen sie am Zweig?
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Blüte
und Zapfen - Weiß-Tannen blühen erst spät in
ihrem Leben. Sind dann männliche und weibliche Blüten an
einem Baum? Und findet man wirklich keine Tannenzapfen auf dem Boden?
Wo dann?
Und wo bleiben die Samen? mehr
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